Kay-Stephan Rettig, Jugendwart

               Tennisverein Rot-Weiß Ronnenberg

                                                                     

 

 

Seit dem Frühjahr 2013 besteht eine Kooperation zwischen dem Tennisverein

 

Rot-Weiß Ronnenberg e.V. und der Theodor-Heuss-Schule.


An zwei Tagen in der Woche spielten in der vergangenen Saison Schülerinnen 

 

und Schüler unserer Schule auf der Tennisanlage "Auf dem Hagen 1" mit

 

Begeisterung und unter Anleitung kompetenter Trainer Tennis. In der

 

Winterzeit wurde die Tennis-AG in der Turnhalle am Ententeich und in der 

 

Sporthalle der Theodor-Heuss-Schule fortgeführt. Zwischen 10 und 15 Schüler 

 

gingen mit großem Enthusiasmus dem "weißen Sport" nach. Zur Saisoneröffnung 

 

bietet der Tennisverein wieder eine AG für die Kinder der THS an. Die Gruppen 

 

für die AG werden anhand der Meldungen montags, dienstags, mittwochs und 

 

donnerstags stattfinden und beginnen zwischen 14.30 und 15 Uhr.

 

Die AG ist kostenfrei! 

 

Benötigt werden nur Sportsachen und Turnschuhe - alles andere wie

 

Tennisschläger  und Bälle stellt der Verein. Lediglich im Winter müssen pro

 

Hallentraining zwei Euro je Teilnehmer eingenommen werden.  Wer Spaß an

 

Sport und Bewegung hat, kann sich an Herrn Rettig wenden:

 

Per Mail: jugendwart@tvrwr.de

oder telefonisch: 0170/2006331

 

 

Die nachfolgenden Fotos können Sie durch Anklicken vergrößern. 

 

 

 

Einblick in die Geschichte des Tennisspiels

Die Ursprünge des Tennis lassen sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen. Zunächst wurde von Mönchen das einfache Rückschlagspiel ohne Schläger ausschließlich mit der flachen Hand oder einem übergestreiften Handschuh gespielt. Ein Netz wurde noch nicht verwendet, es musste durch einen Torbogen oder an bestimmte Stellen der Klostermauern gespielt werden. Aus diesem Spiel entwickelte sich im 16. Jahrhundert das Jeu de Paume, welches überwiegend in dem Adel vorbehaltenen Ballhäusern als Mannschaftssport gespielt wurde. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts wurden in Paris erstmals Schläger und eine zwischen die Spieler gespannte Schnur verwendet. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Spiel bereits nicht nur in Frankreich und England, sondern auch in Deutschland und Skandinavien gespielt.

Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verlor das Spiel an Bedeutung, der Adel wandte sich anderen Interessen zu und baute viele Ballhäuser zu Theatern um.

Im 19. Jahrhundert begann sich das moderne Tennis zu entwickeln, nachdem ein diesbezügliches Regelbuch von Walter Clopton Wingfield zum Verkaufsschlager wurde und dieses patentierte Spiel das Croquet verdrängte. Eine große Rolle bei der Beliebtheit spielte der soziale Aspekt, denn auch Frauen waren zu dieser Sportart zugelassen - keineswegs eine Selbstverständlichkeit zu dieser Zeit.

1877 ließ Wingfield den Patentschutz seiner Erfindung auslaufen.

Das erste Turnier von Wimbledon im Juli 1877 fand  als Herreneinzel statt.1884 wurde in Wimbledon der Damenwettbewerb hinzugefügt. Das moderne Tennis verbreitete sich nun auch außerhalb Großbritanniens in den USA, Frankreich, Australien und Deutschland und wurde 1896 - mit einer Unterbrechung in den folgenden Jahren - olympische Disziplin.

Als Open Era bezeichnet man im Tennissport den Zeitraum, der mit der Zulassung professioneller Tennisspieler zu den wichtigsten Turnieren begonnen hat. Davor war die Teilnahme an diesen Wettbewerben nur Amateuren gestattet. Als erstes offenes, also sowohl für Amateure als auch professionelle Spieler zugelassenes Turnier wurden ab dem 22. April 1968 die British Hard Court Championships in Bournemouth ausgetragen. Seit dem Beginn der Open Era hat sich das Profitennis zu einem weltweiten Milliardengeschäft entwickelt und auch deutsche Spitzensportler wie Steffi Graf und Boris Becker mit ihrer globalen Erfolgsbilanz brachten dem Tennissport einen ganz neuen Status im öffentlichen Interesse. 

 

Quelle: de.wikipedia.org