Geschichte der Theodor-Heuss-Schule


Die Theodor-Heuss-Schule liegt am Übergang eines Wohngebietes zum

Gewerbegebiet Empeldes. Die Schule besteht aus verschiedenen Gebäuden, die

miteinander verbunden sind. Sie stammen aus verschiedenen Phasen Empeldes und

spiegeln das ständige epochale Wachsen des Ortes mit seinen verschiedenen

Baugebieten wieder.

Bereits im 19. Jahrhundert hatte das Dorf Empelde eine Schule, die aus zwei

Räumen bestand. Die Nähe zur Großstadt Hannover und die Ansiedlung

arbeitsintensiver Industrie ließen den Ort und somit den Bedarf an schulischen

Räumlichkeiten stets wachsen. Im März 1938 wurde der Grundstein für den ältesten

Teil (östlicher Bereich) unserer heutigen Schule gelegt mit Zugang über die

Häkenstraße und dem Schachteingang II des Kalibergwerkes gegenüber. 1941

wurde dieses Gebäude bezogen. 1946 kamen zahlreiche Flüchtlinge und

ausgebombte Hannoveraner nach Empelde. 500 Schüler in 15 Schulklassen wurden

in 4 Räumen über den Tag verteilt unterrichtet. 1952 wurde der westliche

Gebäudeteil errichtet.

Die „Volksschule Empelde“ unterrichtete Schüler von der 1. bis zur 8.Klasse.

1960 wurde die Turnhalle mit dem „Lehrschwimmbecken“ eingeweiht.

1963 besuchten 655 Schüler in 22 Klassen in nur 16 Räumen. Das machte eine

Trennung der Klassen 1.-4. und 5.-9. nötig. Somit entstand 1965 die Theodor-Heuss-

Schule, benannt nach dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik

Deutschland.

Der Neubau der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule wurde eingeweiht und fortan von den

älteren Schülern besucht.

1975 erhielt unsere Schule 3 Klassenräume in einem Neubau an der Barbarastraße

dazu, zusammen mit drei Räumen für den Kindergarten. Seit 1985 stieg die Zahl der

Grundschüler weiter, so dass 1988 zwei Klassenräume ergänzt werden mussten im

Bereich der Barbarastraße und 1990 drei „vorläufige“ Räume in Containerbauweise.

1992 erhielt die THS ihr vorläufig entgültiges Erscheinungsbild in Form erweiterter

und verbindender Gebäudeelemente mit Aula und „Fachräumen“, die sich jedoch

sofort zu Klassenräumen wandelten.

Mittlerweile waren die Schülerzahlen wieder rückläufig, so dass ab 2004 die Räume

des Containers vom „Theo-Hort“ belegt werden konnten.    

Die Unterbringung des Horts in der THS bedeutet für die Kinder kurze Wege,                               die Möglichkeit der Nutzung des schuleigenen Spielplatzes und eine erleichterte                 Zusammenarbeit zwischen Erzieher/innen und Lehrer/innen.