Förderzentrum Ronnenberg / Gehrden


Das Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Lernen ist nach der Schließung der Gustav-Heinemann-Schule der Selma-


Lagerlöf-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, zugeordnet worden.


Leiterin des Förderzentrums ist weiterhin Frau Schirmacher.  Telefonisch oder per Mail ist sie in der Theodor-Heuss-


Schule zu erreichen.


Alle Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen des Förderzentrums Lernen sind im Rahmen der Inklusion an den


Grundschulen der Städte Ronnenberg und Gehrden sowie der KGS Marie Curie Schule und der Oberschule Gehrden


tätig.




Aufgaben des Förderzentrums                                                                                                                                                

Das Förderzentrum Ronnenberg plant, steuert und koordiniert unter anderem den Einsatz der Förderschullehrkräfte in


den allgemeinen Schulen der Städte Ronnenberg und Gehrden.



Mobiler Dienst


Im Rahmen der Mobilen Dienste werden alle Schulen in ihrer Arbeit von Förderschullehrkräften beraten und unterstützt.



Versorgung der Grundschulen 


Die Grundschulen erhalten im Rahmen der Inklusion je 2 Förderschullehrerstunden pro Klasse.



Versorgung der weiterführenden Schulen 


Schulen des Sekundarbereichs I erhalten für jede Schülerinnen und jeden Schüler mit festgestelltem Bedarf an


sonderpädagogischer Unterstützung schülerbezogene Förderschullehrerstunden.


Der folgenden Tabelle ist zu entnehmen, wie viele Stunden einem Schüler oder einer Schülerin mit festgestelltem


sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs in Abhängigkeit vom Förderschwerpunkt zustehen:




Förderschwerpunkt




Stunden

Geistige Entwicklung

5,0

Lernen ab 5. Schuljahrgang

3,0

Sprache ab 5. Schuljahrgang

3,0

Emotionale und soziale Entwicklung1), Hören, Sehen bis 4. Schuljahrgang

3,0

Emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Sehen ab 5. Schuljahrgang

3,5

Körperliche und motorische Entwicklung bis 4. Schuljahrgang

3,0

Körperliche und motorische Entwicklung ab 5. Schuljahrgang

4,0

 


Doppelzählung


Schüler und Schülerinnen mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf zählen bei der Klassenbildung


doppelt.



Pädagogische Mitarbeiter


Bei Bedarf können bei den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung


Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Grundlage eines Förderplans im Rahmen von 5 Stunden


mitwirken.



Schulbegleitung 


Die Schulbegleitung bezeichnet eine Einzelfallmaßnahme der Eingliederungshilfe. Während sich die Schulbegleitung


für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung über das SGB XII (Feststellung einer körperlichen, geistigen oder


Mehrfachbehinderung, SGB XII § 54) begründet, kommt bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus das SGB VIII


(Feststellung einer seelischen Behinderung §35a) zur Anwendung.



Wann benötigen Schüler und Schülerinnen einen Schulbegleiter? 


Kinder und Jugendliche werden überwiegend im schulischen Alltag begleiten, wenn sie auf Grund besonderer


Bedürfnisse im Kontext Lernen, Verhalten, Kommunikation, medizinischer Versorgung und/ oder Alltagsbewältigung der


besonderen und individuellen Unterstützung bei der Verrichtung unterrichtlicher und außerunterricht-licher Tätigkeiten


bedürfen.



Antragsverfahren:


Voraussetzung für den Antrag ist die Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs sowie ein


psychologisches Gutachten.


Eltern stellen den Antrag formlos an das Sozialamt. Dieses prüft, nach welcher Maßnahme weiter verfahren wird oder


ob eine Ablehnung erfolgt.


Die Kosten übernimmt entweder der Sozialhilfeträger oder das Jugendamt.